Die Brillenversicherung für Grenzgänger in der Schweiz
Nur in wenigen Ausnahmefällen trägt die gesetzliche Krankenkasse für Grenzgänger den Kostenersatz für Brillen oder Kontaktlinsen. Die Kosten müssen in der Regel selbst getragen werden. Geht eine Brille kaputt, wirkt sich das auf die Sicherheit und Lebensqualität der Betroffenen aus. Mit einer Brillenversicherung sind Grenzgänger im Ernstfall bestens abgesichert.
Es gibt viele Anbieter, die ohne Wartezeit und direkt nach Abschluss der Brillenversicherung eine neue Brille bezahlen. Jedoch ist für Grenzgänger nicht jeder Tarif möglich, da bei einigen Gesellschaften die Mitgliedschaft in der deutschen GKV die Voraussetzung ist.
Warum sollten Grenzgänger eine Brillenversicherung abschließen?
Bei Grenzgängern aus Deutschland, die in der Schweiz arbeiten – sind Brillenversicherungen beliebt. Der Grund dafür ist, dass seit 2011 Grenzgänger ab 18 Jahren keine finanzielle Unterstützung mehr für neue Brillen oder Kontaktlinsen in der Schweiz bekommen.
Ausnahme: In medizinisch notwendigen Fällen erhalten Betroffene 180 CHF bei:
- Diabetes
- Augenmuskelstörungen
- Trübungen der Augenlinse
- Schwachsichtigkeit
- Medikamenteneinnahme
- Grünem Star
Für Menschen, die alle zwei Jahre eine neue Brille benötigen, lohnt sich die Brillenversicherung, denn sie erhalten alle zwei Jahre 400 Euro auf das neue Modell. Auch Kontaktlinsenträger sind bei der Brillenversicherung bestens beraten.
Wer im Alter seinen gewohnten Lebensstandard erhalten möchte, muss sich als Grenzgänger um eine private Altersversorgung kümmern. In Deutschland und in der Schweiz sind die gesetzlichen Rentenversicherungen nicht mehr ausreichend. Wer eine neue Sehhilfe benötigt, kann sich auf großzügige Zuschüsse freuen.
Welche gesetzlichen Regelungen gibt es in Deutschland?
Seit 2004 sind die Kassenleitungen auch in Deutschland drastisch reduziert worden. Davor hatte man noch Anspruch auf eine Kassenbrille, jetzt gibt es nur noch für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Brillen und Kontaktlinsen.
Grenzgänger müssen ihre Sehhilfe selbst bezahlen, auch wenn sich die Sehleistung in kurzen Abständen stark verschlechtert hat.
Ausnahme: Grenzgänger mit gesundheitlichen Problemen dürfen auf staatliche Zuschüsse hoffen:
- starke Kurz- oder Weitsichtigkeit ab 6 Dioptrien
- Hornhautverkrümmung ab 4 Dioptrien
- beidseitige Blindheit der Stufe eins

Häufig gestellte Fragen zur Brillenzusatzversicherung
Alle zwei Jahre sollten Leistungen bei der Brillenversicherung möglich sein. Bei einigen Versicherungsgesellschaften erhält man den Brillenzuschuss erst nach 3 Jahren. Daher wäre es beim Abschluss wichtig zu wissen, ob man gleich eine neue Brille benötigt.
Die Versicherung lohnt sich, wenn jemand damit rechnet, dass sich die Sehstärke in kurzer Zeit verschlechtert oder wer eine teure Gleitsichtbrille trägt. Auch für Sporttreibende lohnt sich die Zusatzversicherung, weil das Risiko der Brillenbeschädigung höher ist. Auch Modebewusste wollen alle zwei bis drei Jahre eine neue Brille, daher ist eine Brillenzusatzversicherung sinnvoll.